Vor der Geburt

Rund 40 Wochen voller Veränderungen, in denen die Gefühle oftmals Karusell fahren:
Freude, Begeisterung, Neugier, aber auch Zweifel und Sorge. Das alles ist normal und gehört dazu.
Falls es mal zwickt oder zwackt, oder du Beratung und Betreuung in der Schwangerschaft wünschst, kannst du mich gerne ansprechen.

 

Schwangerenvorsorge

Hebammen führen auch Mutterschaftsvorsorge- Untersuchungen durch. Diese Untersuchungen werden im Mutterpass dokumentiert , z.B. Fragen nach deiner Befindlichkeit, allgemeine Beratung, Gewichts- und Blutdruckmessungen, Urin- und Blutuntersuchungen, Feststellen der Lage und Größe deines Kindes, Kontrolle der Herztöne deines Kindes.

Hilfe bei Schwangerschaftsbeschwerden und Vorwehen

Bei Schwangerschaftsbeschwerden und Vorwehen hilft deine Hebamme auch bei dir Zuhause. Schwangerschaftsbeschwerden können sich in vielfältiger Art äußern, wie z.B. Unwohlsein und Schmerzen, Ängste und Nöte, die mit der Schwangerschaft zusammenhängen. Auch der Verdacht auf vorzeitige Wehen, Blasensprung oder Geburtsbeginn sind Gründe für Hebammenhilfe. Bei vorzeitigen Wehen oder schwangerschaftsspezifischen Erkrankungen kann dich deine Hebamme in Zusammenarbeit deinem  Arzt betreuen.

Geburtsvorbereitung

In einem Geburtsvorbereitungskurs kannst du dich auf die Geburt und die Zeit danach vorbereiten. Du lernst Atem- und Entspannungsübungen zur Geburtserleichterung. Körperübungen stärken die Körperwahrnehmung und Ihre Beweglichkeit. Gespräche rund um die Schwangerschaft, Geburt und das Wochenbett gehören zu den Kursinhalten. Nebenbei lernst du andere Frauen / Paare kennen, die auch ein Kind erwarten.

Bei einem Paarkurs wird die Partnergebühr nicht von den Krankenkassen übernommen.

Empfehlensert ist es, sich schon frühzeitig (ca. 20. Schwangerschaftswoche) zu einem Kurs anzumelden.

Idealerweise ist dein Geburtsvorbereitungkurs rechtzeitig vor der Geburt abgeschlossen, etwa zur 34. / 35. Schwangerschaftswoche.

Während der Geburt

"Die Geburt sollte für jede Frau die Stunde ihrer größten Würde sein." 
(Pierre Vellay).
Für Fragen rund um die Geburt deines Kindes stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Hebammen begleiten Geburten im Krankenhaus, im Geburtshaus und Zuhause. Manche Kliniken bieten die Möglichkeit der Begleitung durch eine Beleghebamme Ihrer Wahl an *. Bei einer ambulanten Geburt kannst du wenige Stunden nach der Geburt wieder nach Hause gehen. Die Hebamme betreut dich dann dort weiter. Wenn du dich für Hebammenhilfe interessieren, solltest du dich schon frühzeitig in der Schwangerschaft bei einer Hebamme melden.

*  soweit die Theorie.

Diese Möglichkeiten werden regional in sehr unterschiedlichem Umfang angeboten. In und um den Vogelsbergkreis gibt es derzeit keine Hebammen, die Hausgeburten oder Beleggeburten im Krankenhaus anbieten.

Solltest du daran interessiert sein, diesem Mangel in Zukunft abzuhelfen, kannst du hier eine Hebammen-Unterversorgung melden:

https://www.unsere-hebammen.de/mitmachen/unterversorgung-melden/

Nach der Geburt

Nach der Geburt deines Kindes ist alles anders.

Erholen, Kennenlernen, sich auf den neuen Lebensabschnitt einstellen.
Diese Zeit ist einzigartig und kostbar!
Gerne unterstütze ich dich dabei.

Wochenbett

Die Hebamme steht dir in den ersten Wochen während der großen körperlichen und seelischen Veränderungen zur Seite. Sie spricht mit dir über die Geburt und die ersten Erfahrungen mit dem Kind. Neben der Klärung medizinischer Fragen geht es in den ersten Lebenstagen vor allem darum, dass Mutter und Kind eine gute Beziehung zueinander aufbauen.

Die Hebamme beobachtet außerdem die Rückbildungs- und Abheilungsvorgänge, unterstützt das Stillen und gibt Hilfestellung bei Schwierigkeiten.

Beim Neugeborenen interessiert sie sein Verhalten und die körperlichen Vorgänge, z. B. die Abheilung des Nabels. Nach einer ambulanten Geburt nimmt sie Blut aus der Ferse des Neugeborenen ab (am 3. Lebenstag zur Feststellung einer evtl. Stoffwechselstörung). Sie gibt Tipps zur Babypflege, erklärt die Prophylaxen und Vorsorgeuntersuchungen, informiert bei Bedarf über die Flaschenernährung und berät über die Verhütung nach der Geburt.

Bis zum 10. Tag nach der Geburt hast du Anspruch auf täglichen Besuch durch die Hebamme.

Bis dein Kind zwölf Wochen alt ist, kannst du darüber hinaus 16 mal die Hebamme um Rat und Hilfe bitten.

Bei Stillschwierigkeiten oder Ernährungsproblemen kannst du anschließend noch achtmal Kontakt zu deiner Hebamme aufnehmen. Weitere Besuche sind auf Verordnung eines Arztes möglich.

Hebammen bieten außerdem Kurse in Rückbildungsgymnastik, Babymassage und einigen anderen Themen rund um die frischgebackene Familie an *.

*  diese Angebote variieren regional.

Betreuung in besonderen Lebenssituationen

Vielleicht befindest du dich in einer Krise vor oder auch nach der Geburt. Scheue dich nicht, deine Hebamme anzusprechen. Sie unterstützt dich und nennt dir bei Bedarf Beratungsstellen, Selbsthilfegruppen, Ärzte und Psychologen, an die du dich wenden kannst.

Wenn ein Kind krank oder tot geboren wird oder nach Geburt stirbt, brauchen Eltern besondere Beratung und Begleitung. Hebammenhilfe steht ihnen auch zu, wenn es zu  einem medizinischen Schwangerschaftsabbruch kommt. In diesem Fall kann es hilfreich sein, schon vor dem Eingriff eine Hebamme kennen zu lernen um zu besprechen, was auf sie zukommen kann.

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Anja Röhrig

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